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Karl-Jaspers-Preis

Der Karl-Jaspers-Preis wurde im Jahre 1983 anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Jaspers von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Stadt Heidelberg gestiftet. Seit 2013 beteiligt sich auch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften als Stifter an dem Preis. Er wird alle drei bis fünf Jahre vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Der Preis wird für ein "wissenschaftliches Werk von internationalem Rang verliehen, das von philosophischem Geist getragen" ist. Die wissenschaftliche Bedeutung soll die Grenzen einer geisteswissenschaftlichen oder psychiatrischen Fachdisziplin zugunsten einer interdisziplinären Verständigung überschreiten.

Der Karl Jaspers-Preis erinnert an einen „Gelehrten, dessen Lebenswerk in Psychopathologie, Philosophie und Weltphilosophie international Anerkennung gefunden hat“. Zudem wollen die Stifter Jaspers‘ „Kampf gegen den Ungeist einer Epoche dankbar würdigen“. Karl Jaspers war als Mitbegründer der Existenzphilosophie einer der wichtigsten deutschsprachigen Philosophen des 20. Jahrhunderts.


Die Preisträger/innen

2017: Jan Assman (*1938), German Egyptologist and Aleida Assmann (*1947), German cultural scientist

2013: Hans Maier (*1931), deutscher Historiker, Politikwissenschaftler und Philosoph

2008: Jean-Luc Marion (*1946), französischer Philosoph

2004: Michael Theunissen (*1932), deutscher Philosoph

2001: Robert Spaemann (*1927), deutscher Philosoph

1998: Jean Starobinski (*1920), Schweizer Arzt, Literaturwissenschaftler, Medizinhistoriker und Ideengeschichtler

1995: Jürgen Habermas (*1929), deutscher Philosoph und Soziologe

1992: Jeanne Hersch (1910-2000), Schweizer Philosophin, Pädagogin und Schriftstellerin

1989: Paul Ricoeur (1913-2005), französischer Philosoph

1986: Hans Georg Gadamer (1900-2002), deutscher Philosoph

1983: Emmanuel Levinas (1905-1995), französischer Philosoph und Autor

Bild: Karl Jaspers, Quelle: Universitätsarchiv Heidelberg, Foto: Robert Herbst

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