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Einführung

Das Exzellenzcluster "Asien und Europa im globalen Kontext" erforscht ein Spannungsfeld von historischer Tiefe und aktueller Bedeutung für die globalen Wandlungsprozesse unserer Zeit. Neben Wettbewerb und Konflikt ist es gekennzeichnet von kulturellen Austauschbeziehungen, die von Migration und Handel bis hin zu Leitbegriffen der Sprache und Strukturen des Staates reichen.

Das Forschungsdesign verbindet die an der "Volluniversität" Heidelberg stark ausgeprägten Asienkompetenzen mit der disziplinären Breite der Geisteswissenschaften, entwickelt exemplarische Fallstudien zu Asien und Europa als innovative Forschungsperspektive und spielt so in dem geplanten Kompetenzfeld "Kulturelle Dynamik in globalisierten Welten" der Universität eine zentrale Rolle.

Die Analyse von Asymmetrien in den Macht- und Austauschbeziehungen sowie der durch ihre Wahrnehmung freigesetzten Energien in der ersten Förderperiode führten zu dem übergreifenden Forschungsansatz "Dynamik der Transkulturalität". Bei diesem steht die widersprüchliche Beziehung zwischen Kultur als Identitätsstiftung und Kultur als Ergebnis (globaler) Verflechtungsprozesse im Zentrum des Interesses. In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Disziplinen soll dieser neue Ansatz in der zweiten Förderperiode inhaltlich und methodisch umgesetzt werden.

Der Cluster hat die institutionellen Rahmenbedingungen dafür geschaffen: eine interfakultäre  Gemeinsame Kommission für Transkulturelle Studien, fünf nachhaltig gestellte Professuren mit  transkulturellem Fokus, das Heidelberg Centre for Transcultural Studies als langfristige  Forschungsplattform, das internationale Graduiertenprogramm sowie der neue MA for Transcultural  Studies als Rahmen für die Umsetzung der Forschung in innovative Lehre und die Zusammenarbeit  vor allem mit asiatischen Studierenden und Forschern als selbstverständliche Arbeitsform.

Mit der Heidelberg Research Architecture wurde eine Forschungsumgebung geschaffen, die den besonderen Anforderungen in datenbezogener Infrastruktur, verfügbaren Medien sowie der Kooperation über Sprach-, Medien- und regionale Grenzen hinweg Rechnung trägt. Interdisziplinäre Forschergruppen werden in Zukunft gestärkt, um neue Maßstäbe für die Produktivität einer kooperativen Arbeitsweise zu setzen.

Ziel ist es also, die Erforschung der Dynamik transkultureller Interaktion strukturell als Schlüsselthema mit internationaler Signalwirkung zu etablieren und strukturell zu verankern.

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