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Referenten

Matthias Bruhn

Koordinator der Forschungsabteilung „Das Technische Bild“ des Hermann von Helmholtz-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin, Leitender Mitarbeiter der Forschungsstelle „Politische Ikonografie“ im Warburg-Haus, Kunstgeschichtliches Seminar der Universität Hamburg, Fellow des Clark Institute in Williamstown, Massachusetts, und Postdoctoral Fellow des Getty Grant Program, Los Angeles, Kalifornien. Im Mittelpunkt seiner derzeitigen Forschungsarbeit stehen wissenschaftliche Bilder und ihr Status als Kunst. Zu seinen Publikationen zählen Nicholas Poussin. Bilder und Briefe (2000), Sichtbarkeit der Geschichte. Beiträge zu einer Historiographie der Bilder (Hrsg. mit Karsten Borgmann) sowie Das Bild. Theorie – Geschichte – Praxis (2008).
 

Richard H. Davis

Professor für Religionswissenschaften und Leiter des Studienprogramms Religionswissenschaften am Bard College, New York. Nach seiner Promotion an der University of Chicago und Lehrtätigkeit an der Yale University wechselte er ans Bard College. Sein Buch Lives of Indian Images wurde 1999 mit dem prestigereichen A. K. Coomaraswamy Preis ausgezeichnet. Weitere Veröffentlichungen sind z.B. Ritual in an Oscillating Universe: Worshipping Siva in Medieval India (1991), Images, Miracles and Authority in Asian Religious Traditions (1999) und Picturing the Nation: Iconographies of Modern India (2006).  
 

Harald Fuess

Dr. Harald Fuess ist seit Sommer 2009 Professor für Kultur- und Wirtschaftsgeschichte am Cluster „Asien und Europa“ und lehrt am Zentrum für Ostasienwissenschaften und am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Bevor er den Ruf nach Heidelberg annahm, lehrte er Japanische Geschichte der Neuzeit an der Universität Sheffield, Großbritannien, und an der Sophia University, Japan. Er war u.a. bei der Boston Consulting Group in Frankfurt und dem German National Institute for Japanese Studies in Tokio beschäftigt und wirkte als Gastwissenschaftler an der Universität Oxford, der Universität Duisburg-Essen, der Columbia University sowie an der Universität Tokio. Er wuchs in Frankreich und Deutschland auf und studierte an der Princeton University (B.A.) und an der Harvard University (M.A., Ph.D).
Dr. Harald Fuess lebte 15 Jahre in Japan, wurde für die Amtsperiode 2008-2011 zum Vorsitzenden der European Association for Japanese Studies (EAJS) ernannt und ist seit 2000 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der EAJS. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen befasst er sich mit der Geschichte Japans, mit Geschlechter- und Konsumfragen, mit den Beziehungen zwischen Kultur und Wirtschaft sowie mit den kulturellen Austauschprozessen in Eurasien.


Anne Goldgar

Anne Goldgar ist Professorin für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit am King’s College in London, wo sie seit 1993 lehrt. Zuvor war sie Research Fellow der Clare Hall in Cambridge, Assistant Professor für Geschichte und Fellow der Art and Sciences Faculty an der New York University und Teaching Fellow in Harvard. Sie graduierte in Princeton und machte ihren M.A.-Abschluss in Harvard, wo sie auch promovierte (Ph.D.). Sie hat sich auf europäische Sozial- und Kulturgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert, wobei die Niederlande und die französischsprachige Kultur in Europa im Mittelpunkt stehen. Weitere Themenschwerpunkte sind Print Culture, die Kultur des Sammelns und die Interaktion von Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft.
In ihrem jüngsten Buch beschäftigt sie sich mit der Frage, inwieweit sich in der „Großen Tulpenmanie“ die tief verwurzelten Ängste vor der sich wandelnden holländischen Gesellschaft im Goldenen Zeitalter widerspiegeln. Es trägt den Titel Tulipmania: Money, Honor and Knowledge in the Dutch Golden Age (University of Chicago Press, 2007).

Lothar Ledderose

Lothar Ledderose ist Professor für Ostasiatische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Er war als Stipendiat und Gastprofessor an verschiedenen Institutionen, u.a. am Wissenschaftskolleg, Berlin, an der National Gallery of Art, Washington DC, der Kyoto University, der Taiwan National University und am Getty Research Institute, Los Angeles, tätig. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören: Ten Thousand Things. Module and Mass Production in Chinese Art (Princeton 2000), Orchideen und Felsen. Chinesische Bilder im Museum für Ostasiatische Kunst (Berlin 1998), Japan und Europa: 1543-1929 (Hrsg.) sowie der Katalog einer von ihm kuratierten Ausstellung 1993 in Berlin. 2005 wurde Professor Ledderose mit dem renommierten Balzan-Preis für Ostasiatische Kunstgeschichte ausgezeichnet.  
 

Nic Leonhardt

Nic Leonhardt studierte Theater- und Medienwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Erlangen-Nürnberg (1995-1997) und Mainz (1997-2000). Von 2002 bis 2005 war sie Stipendiatin des Internationalen Graduiertenkollegs „Performance and Media Studies“ an der Universität Mainz (Titel ihrer Doktorarbeit: Piktoral-Dramaturgie. Visuelle Kultur und Theater im 19. Jahrhundert (1869-1899)). Sie war Forschungsstipendiatin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig und im Jahr 2007 Gastprofessorin am German Department der Columbia University, New York City (gefördert vom DAAD). Seit Januar 2009 ist sie Koordinatorin des Projekts B11 „Neue urbane Vorstellungen“ des Exzellenzclusters „Asien und Europa“ der Universität Heidelberg. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie als freie Autorin tätig.  

Christoph Lind

Christoph Lind hat Kunstgeschichte, Sinologie und Japanologie in Berlin studiert, ist Kurator an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim und hat auch Ausstellungen für das Deutsche Historische Museum in Berlin („Tsingtau“) sowie für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin-Brandenburg („Preußen 1701 – Eine europäische Geschichte“) kuratiert. Er war Kurator der jüngsten Ausstellung „Ursprünge der Seidenstraße“ in den Reiss-Engelhorn-Museen sowie Herausgeber des Ausstellungskatalogs.
 

Kim Siebenhüner

Kim Siebenhüner lehrt am Historischen Seminar der Universität Basel. Sie ist Expertin für die Geschichte des frühneuzeitlichen Europa. Ihr Forschungsspektrum umfasst die Geschichte der religiösen Konversion, des Handels, des Konsums und die Reiserouten kostbarer Güter. Ihr jüngstes Forschungsprojekt behandelt den Juwelenhandel zwischen dem indischen Subkontinent und dem Europa des 17. Jahrhunderts sowie die kulturellen Bedeutungen der Pretiosen. Zu ihren Publikationen zählen Bigamie und Inquisition in Italien 1600-1750 (2006), Religion und Gewalt. Konflikte, Rituale, Deutungen (1500 - 1800) (Hrsg. mit Kaspar von Greyerz, 2006); „Des pierres précieuses au souk. Marchandises globales et espaces local: Perception et vécu de l'espace et des pratiques commerciales à Alep à l'époque moderne par un négociant européen", in: Wolfgang Kaiser (Hrsg.): Lieux, places, espaces. Pratiques marchandes en Méditerranée (2009).  
 

Melanie Trede

Melanie Trede ist Professorin für Japanische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg. Sie hat an der New York University und an der Columbia University in New York gelehrt und war Gastforscherin an der Gakushûin Universität in Tokio und am Metropolitan Centre for Far Eastern Art Studies in Kyoto. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Image, Text and Audience: The Taishokan Narrative in Visual Representations of the Early Modern Period in Japan. (2003), One Hundred Famous Views of Edo (verfasst mit Lorenz Bichler, 2007). Derzeit koordiniert sie eine Reihe von Forschungsprojekten im Heidelberger Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“.

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