Sub Navigation

Seite drucken. Seite weiterempfehlen.

RetroDig

Standardisierte Arbeitsabläufe zur Retrodigitalisierung am Fallbeispiel der Grabungsdokumentation Kastell Heidelberg-Neuenheim

Koordination: Eric Decker, Armin Volkmann

Zusammenfassung

Retrodigitalisat des Grabungstagebuchs; Entwurf des Editors zur Annotation von Text und Bildbereichen mit Markierung eines Personennamens; Quelle: Grabungstagebuch "Heukemes" der Grabung “Kastellweg 1975” des Kurpfälzischen Museums Stadt Heidelberg ©.

Retrodigitalisat des Grabungstagebuchs; Entwurf des Editors zur Annotation von Text und Bildbereichen mit Markierung eines Personennamens; Quelle: Grabungstagebuch "Heukemes" der Grabung “Kastellweg 1975” des Kurpfälzischen Museums Stadt Heidelberg ©.

Das Projekt RetroDig entwickelt eine digitale Infrastruktur und Arbeitsabläufe zur Retrodigitalisierung und wissenschaftlichen Aufbereitung von Papierdokumenten.

Der Projektfokus liegt auf der Nachhaltigkeit der gewonnenen digitalen Informationen.

Als Fallstudie dient die Aufarbeitung einer bisher nur analog vorliegenden und insgesamt bisher unpublizierten Dokumentation archäologischer Grabungen des römischen Kastells Heidelberg-Neuenheim der 1970er Jahre. Da im Zuge der Ausgrabungen die untersuchten Befunde meist unwiederbringlich zerstört werden, ist die Dokumentation oft die einzige Primärquelle für weitere Studien. Herstellungsweise, Lagerumstände, Umwelteinflüsse, aber auch schon das Anfassen der Papierdokumente verringern deren Haltbarkeit und bedrohen die darauf festgehaltenen Daten im Bestand.
Ziel des Projektes ist die Analyse und Extraktion der enthaltenen Informationen mit möglichst geringem Arbeitsaufwand. Die Informationen werden in nachhaltigen, interoperativen Datenformaten abgelegt und so für eine Weiternutzung im Rahmen der digitalen Geisteswissenschaften präpariert. Dazu werden bereits entwickelte digitale Werkzeuge genutzt, entsprechend ausgebaut und als kostengünstige und nachhaltige Open-Source Lösungen bereitgestellt. Die Ergebnisdaten der Fallstudie können fachspezifisch in Forschung und Lehre verwendet werden – die entwickelte Infrastruktur hingegen ist fachübergreifend in weiteren Disziplinen einsetzbar.
Das Projekt ist eine Kooperation der Junior Research Group Digital Humanities und der Heidelberg Research Architecture (HRA) am Exzellenzcluster Asia and Europe in a Global Context mit dem Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg.

Das Projekt wird durch den "Field of Focus 3: Kulturelle Dynamik in globalisierten Welten" gefördert für ein Jahr gefördert. Projektbeginn war der 1.April 2015.

« SARIT HRA1 Umstrukturierung des konzeptuellen Feldes »
Suche

Aktuelles

Keine aktuellen Einträge vorhanden.

Wissenschaftliche Hilfskräfte

Dirk Eller
Rebekka Müller