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HRA6 HyperEvaluation

HyperEvaluation

Koordination: Matthias Arnold, Peter Gietz, Melanie Trede, Raphael Rosenberg, Christiane Brosius, Thomas Maissen

Zusammenfassung

Mehrere Clusterprojekte verwenden HeidICON zum Speichern von Bildern und zu deren Bereitstellung in Form von Metadaten. Dies ist ein strategischer Bestandteil der Transkulturellen Datenbank (TID), die im Rahmen der HRA entwickelt wird, wobei die Pläne für die TID weit über die Möglichkeiten von HeidICON hinausgehen.

Der Cluster pflegt Kontakte zu dem Projekt HyperImage, das an der Humboldt-Universität Berlin und an der Universität Lüneburg ansässig ist. Die von diesem Projekt entwickelte Software ist als funktionales Add-on einer Datenbank wie z.B. HeidIcon zu verstehen. Sie ermöglicht das Verlinken von einem Element eines Bildes mit einem Element eines anderen Bildes, was sich als vorsprachliche Aussage über einen Link zwischen zwei Bildern auslegen lässt.

Die Software verfügt darüber hinaus über eine flexible Schnittstelle für das Tagging von Metadaten und ermöglicht die Erstellung von Web-zugänglichen Veröffentlichungen mit Texten, Bildern und Links. Da in den Clusterprojekten Bedarf an visuellen Bilderketten entstanden ist und dieser Bedarf, und vieles mehr, prinzipiell von HyperImage gedeckt werden kann, wird derzeit daran gearbeitet, HyperImage über eine Web-Services-Schnittstelle mit HeidICON zu verbinden.

Diese Schnittstelle, über die in HeidICON gespeicherte Metadaten und Bilddaten externen Systemen (wie z.B. HyperImage) zur Verfügung gestellt werden, wird in der Weiterentwicklung der TID eine große Rolle spielen. Um das Potenzial von HyperImage für die Zwecke des Clusters voll auszuschöpfen, sollten zusätzliche Merkmale implementiert werden.

Da der Cluster bisher nur den Prototypen der HyperImage-Software auswerten konnte – die Produktionssoftware mit einer neuen Benutzerschnittstelle wird zur Zeit fertig gestellt –, sind noch zu viele Fragen offen. Deshalb haben wir beschlossen, uns gegenwärtig nicht um ein langfristiges Projekt zu bewerben. Wir haben uns vielmehr für ein Pilotprojekt entschieden, das der Auswertung weiterer Schritte dienen soll. Diese sondierenden Auswertungen werden in Absprache mit dem HyperImage-Team stattfinden und Überlegungen zu Projektanforderungen und Machbarkeit berücksichtigen.

Ein Schritt, nämlich die Entwicklung der HeidICON WSDL-Schnittstelle, soll im Rahmen des vorgeschlagenen Pilotprojekts jedoch abgeschlossen werden. Darüber hinaus soll ein detaillierter Bericht über die Auswertungen erstellt werden, der die Grundlage für eine Nachfolge-Anwendung bilden wird.
Insgesamt ermöglicht die Entwicklung der höchst innovativen und expansiven HyperImage-Software sowie die Kombination mit der HeidICON-Datenbank nicht nur die Eröffnung neuer Horizonte bei der Beschäftigung mit transkulturellen visuellen Medien, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag zu der Zielvorgabe des Clusters, durch die Weiterentwicklung digitaler Ressourcen zu hervorragenden Forschungsergebnissen zu gelangen.

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