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Wissensgeschichte - Team

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Prof. Dr. Joachim Kurtz

Prof. Dr. Joachim Kurtz bekleidet seit Sommer 2009 die Professur für Wissensgeschichte am Cluster "Asien und Europa". Vor seiner Berufung nach Heidelberg war er Associate Professor für Sinologie an der Emory University in Atlanta und Leiter einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Er hat in Hamburg, Beijing, Berlin, Shanghai, Göttingen und Erlangen studiert und war als Gastwissenschaftler am Institute for Advanced Study, Princeton, und an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris tätig. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen kulturelle, philosophische und wissenschaftliche Austauschprozesse zwischen China, Japan und Europa mit besonderer Berücksichtigung von historischer Epistemologie, Logik, politischer Theorie, Buchgeschichte, Rhetorik, und historischer Semantik.

Kontakt:
Karl Jaspers Zentrum
Voßstraße 2, Gebäude 4400
Raum 119 (1.OG)
D-69115 Heidelberg

Sprechzeiten: Dienstags, 16-17 Uhr und nach Vereinbarung

Tel: +49 (0) 6221 54 4345
E-Mail: kurtz@asia-europe.uni-heidelberg.de

Um eine Sprechstunde zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte an Frau Shupin Lang:

Shupin Lang, M.A.
Lehrstuhlsekretärin

Tel: +49 (0) 6221 - 54 43 62
E-mail: lang@asia-europe.uni-heidelberg.de  

Dr. Martin Hofmann

Wissenschaftlicher Assistent

Martin Hofmann studierte Sinologie, Philosophie und Öffentliches Recht an der Universität Würzburg, wo er im Jahr 2007 mit einer Arbeit zu Klassiker-Kommentaren der Song-Zeit promovierte. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstühlen für Sinologie an der Universität Würzburg und der Universität Leipzig tätig, war Post-Doc Stipendiat am Max Planck Insitut für Wissenschaftsgeschichte, und forschte an der Harvard University, der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Fu Jen University in Taipei. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ideen- und Wissenschaftsgeschichte sowie historische Geographie Chinas.  Er ist seit 2009 Wisschenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wissensgeschichte des Exzellenzclusters Asia-Europe. 

Tel: +49 (0) 6221 - 54 4383
E-mail: hofmann@asia-europe.uni-heidelberg.de

Projektmitarbeiter

Lorenzo Andolfatto, Ph.D.

Lorenzo Andolfatto erhielt seinen Doktortitel in Asian and Transcultural Studies durch ein Double Degree Programm zwischen der Ca’Foscari University von Venedig und der Jean Moulin Lyon 3 University von Lyon. Nach einem Jahr des Unterrichtens und Forschens am Institut für Übersetzung an der Chinese University von Hong Kong, wurde er 2017, im Rahmen des HERA Projektes “Uses of the Past“, am Cluster Postdoc im Fachbereich der Wissensgeschichte. Seine Forschungsinteressen umfassen frühmodere chinesische Literatur, Komparatistik und Übersetzungswissenschaft, mit besonderem Fokus auf später Qing Fiktion, utopischen Schriften und Science-Fiction. Momentan arbeitet er an seinem Buch Paper Worlds: Chinese Utopian Writing at the Beginning of the Twentieth Century, welches zu diesem Zeitpunkt unter Peer-review bei Brill steht und Anfang 2018 veröffentlicht werden soll. Er ist außerdem Übersetzer chinesischer Prosaliteratur und Lektor für die Übersetzungen der Zeitschrift Asymptote.

E-mail: lorenzo.andolfatto@asia-europe.uni-heidelberg.de

Dr. Andrea Bréard

Andrea Bréard hat Doktortitel in Philosophie von der Technischen Universität Berlin und in Epistemologie von der Université Denis Diderot Paris 7. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich ihre Forschung auf den politischen, kulturellen und sozialen Kontext der Übermittlung statistischen Wissens und statistischer Institutionen nach China im Zeitraum der Wende zum 20. Jahrhundert. Außerdem untersucht sie die Verschränkungen wissenschaftlicher Quantifikation mit dem politischen Leben in der Zeit der Verfassungsreformen. Im Oktober 2008 wurde sie im Fach Wissenschaftsgeschichte an der Technischen Universität Berlin habilitiert. Momentan arbeitet sie am Exzellenzcluster über die Bedeutung von Zahlen in Argumentationspraktiken und untersucht mathematische Gültigkeitsstandards in Diskursen der späten Kaiserzeit in China.

E-mail: andrea.breard@asia-europe.uni-heidelberg.de

Duncan Paterson M.A., M.Phil.

Duncan Paterson begann im November 2012 sein Doktorstudium am Cluster.  Er hat einen MA in Philosophie und einen M.Phil in Sinologie von der Universität Leiden.  Seine Forschungsschwerpunkte im philosophischen Bereich sind zeitgenössische Metaphysik und "Theory of Mind". Außerdem interessiert er sich für den Schnittpunkt zwischen Ideengeschichte und materieller Kultur, insbesondere in der Form von gedruckten Texten. Vorherige Universitäten sind unter anderem die Universität Tübingen, die Fudan University, die National Taiwan University und die Harvard University. In seinem Dissertationsprojekt "Epistemic Landscapes in Early Modern China" betrachtet Duncan paratextuelle Elemente der enzyklopädische Schriften der späten Ming-Zeit unter Verwendng von digitalen Mitteln der Interpretation, Visualisierung und Analyse.

E-mail: duncan.paterson@asia-europe.uni-heidelberg.de

Manuel Sassmann, M.A.

Manuel Sassmann studierte Philosophie, Sinologie und Ostasiatische Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart und der Ruprecht-Karls-Universität, wo er sein Masterstudium mit einer Arbeit zur Kunsttheorie des deutschen Philosophen Hans Heinz Holz (1927-2011) abschloß. Er verbrachte ungefähr zwei Jahre im Ausland, wo er an der Chinese Culture University Taipei, der Sun Yat-sen University Kaoshiung und der Tsinghua University Beijing studierte. Er arbeitete  mehrere Jahre an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften als wissenschaftliche Hilfskraft und war ein Mitglied des Projekts "Buddhist Stone Scriptures in China". Im Laufe dieses Projekts nahm er an mehreren archäologischen Exkursionen nach China teil. Seit Januar 2013 ist er Doktorand am Cluster und arbeitet im Rahmen des Projekts "Standards of Validity" (MC13.1) über Argumentation in dialogischen Texten im China der späten Kaiserzeit.

E-mail: manuel.sassmann@asia-europe.uni-heidelberg.de

Doktoranden

Sijia Cheng, M.A.

Sijia Cheng studierte Chinesische Sprache und Literatur an der Fudan Universität in Shanghai und schrieb ihre Masterarbeit zu Collecting, Exhibiting and Knowing Animals: A Social History of Peking Zoo (1906-1916) am Sinologischen Institut der Universität Heidelberg.

Seit 2016 arbeitet sie als Doktorandin der Transkulturellen Studien und Sinologie am Cluster an ihrer Dissertation bezüglich Cultural History of Animal Waste in Late Imperial China.

E-mail: sijia.cheng@asia-europe.uni-heidelberg.de

 

Georges Jacoby, M.A.

Georges Jacoby studierte in Heidelberg Klassische Sinologie und Philosophie. Er verfasste seine Magisterarbeit zu Qiú Yīng und der Begriffsgeschichte der Vier Meister der Míng. Seine Forschungsinteressen umfassen die Kultur der Oberschicht des spätkaiserlichen Chinas, Wissensgeschichte und Geschichtstheorie. Zur Zeit arbeitet er an seinem Dissertationsprojekt zum Bewertungsdiskurs von Malern und Kalligraphen und der Entstehung proto-kunsthistorischer Kategorisierungen während der späten Míng- und der frühen Qīng-Zeit.

E-mail: jacoby@asia-europe.uni-heidelberg.de

Charlotte Kroll, M.A.

Charlotte Kroll studierte Politikwissenschaft und Sinologie an der Universität Göttungen, wo sie ihren Abschluss mit einer Magisterarbeit über den Einfluss der Debatte über „asiatische Werte“ auf den internationalen Menschenrechtsdiskurs machte. Ihre Forschung befasst sich mit politischer Theorie im China des 20. Jahrhunderts und translingualen Begegnungen in der Ideengeschichte. Seit 2010 arbeitet sie am Cluster, wo sie derzeit ein Dissertationsprojekt über anti-liberale Ideen in China verfolgt.

E-mail: kroll@asia-europe.uni-heidelberg.de

Oyndrila Sarkar, M.A.

Oyndrila Sarkar forscht im Rahmen des Graduate Programme For Transcultural Studies (GPTS) seit Oktober 2013 am Cluster. Ihr Dissertationsprojekt untersucht die Frühphase der Entstehung des Staats Indien auf der Grundlage einer Analyse des Great Trigonometrical Survey of India (GTSI) und dessen Untersuchungsmethoden.

E-mail: oyndrila.sarkar@asia-europe.uni-heidelberg.de

Matthias Schumann, M.A.

Matthias Schumann arbeitet an einem Dissertationsprojekt mit dem Titel "Between Science and Superstition: Spirit-Writing Organizations in Early Republican China and their Quest for Legitimacy."

E-mail: matthias.schumann@asia-europe.uni-heidelberg.de

Xu Chun, M.A.

Xu Chun erhielt 2012 an der School of Oriental and African Studies, Universität London, einen Master of Arts mit Auszeichnung in Ostasiatischer Geschichte. Jetzt ist er Doktorand unter der Betreuung von Professor Joachim Kurtz und Professor Gerrit Schenk im Graduiertenprogramm für Transkulturelle Studien des Clusters und arbeitet an seinem Projekt „Shifting Perceptions and State Strategies towards Natural Hazards and Disasters in Late Imperial China“. Seine Forschungsinteressen sind unter anderem Überlegungen zur Umwelt im alten China sowie Katastrophenpolitik und -kultur in unterschiedlichen Gesellschaften.

E-mail: chun.xu@asia-europe.uni-heidelberg.de

Lisa Lindkvist Zhang, M.A.

Lisa Lindkvist Zhang wurde im Oktober 2016 Doktorandin am Cluster. Zuvor studierte sie am University College London, der Uppsala University, der Fudan University und an der University of Copenhagen. In ihrer Dissertation untersucht sie politische Aspekte chinesischer Philosophie des frühen zwanzigsten Jahrhunderts in China. Lisas Forschungsinteressen umfassen transregionale Interaktionen, wobei ihr Fokus auf Übersetzungspraktiken, Wissensgeschichte und Formen von „[O]therness“ liegt. Außerdem beschäftigt sie sich nebenbei mit den gegenwärtigen chinesisch-indischen Beziehungen im Osten des  Himalaya.

E-mail: lisa.zhang@asia-europe.uni-heidelberg.de

Assoziierte Wissenschaftler

Helena Jaskov, M.A.

Helena Jaskov hat an der Universität Heidelberg Sinologie und Japanologie studiert und ihre Magisterarbeit zur Bedeutung von Karten bei den Verhandlungen des ersten Grenzvertrages zwischen Russland und China geschrieben (1689). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftsgeschichte, Geschichte der chinesischen Kartographie und Emotionsgeschichte.
2013 war sie Doktorandin am Cluster und arbeitete im Rahmen des Projektes "Melancholy" (MC 11.2) zur Bedeutung der Melancholie im Meiji-zeitlichen Japan im Kontext der Debatte um die Neudefiniereung dieses Krankheitsbegriffs in den psychiatrischen Gesellschaften Europas. Im Herbst 2017 erhielt sie ihren Doktortitel und arbeitet seit April als Postdoctoral Research Fellow am historischen Seminar an der Universität Zürich.

E-mail: jaskov@asia-europe.uni-heidelberg.de

Dr. Pablo Blitstein

Pablo Blitstein wurde in 2013 mit einem Projekt über die Beziehungen zwischen Text Zirkulation, Reiseerfahrungen und politischen Vorstellungen im spät-Qing und frühen republikanischen China (19. Jh. -20. Jh.) Teil des Lehrstuhls für Wissensgeschichte. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Global- und Begriffsgeschichte, mit einem besonderen Fokus auf der Geschichte der Schriftgelehrsamkeit und politischer Institutionen. Er bekleidete Lehr- und Forschungspositionen am Collège de France und am Institut National des Langues et Civilisations Orientales (INALCO, France). Er studierte altgriechische- und römische Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Buenos Aires (UBA, Argentinien) und chinesische Geschichte am INALCO, wo er seinen Doktor mit einer Dissertation über die chinesische Geschichte des frühen Mittelalters abschloss. Des Weiteren führte er Forschungsarbeiten an der Nationaluniversität Taiwan und der Universität Peking durch. Er ist Mitgründer und Co-Organisator der Abteilung der chinesischen Geschichte am Research Centre on the Slavic and Chinese Worlds (CEMECH) und der Nationaluniversität San Martín (Argentinien).

E-mail: pablo.blitstein@asia-europe.uni-heidelberg.de

Dr. Rui Magone

Rui Magone, Absolvent der Freien Universität Berlin, schrieb seine Dissertation über das chinesische Beamtenprüfungssystem der späten Kaiserzeit (“Once every three years: People and papers at the metropolitan examination of 1685”). Er arbeitete als Assistenzprofessor im Fach Sinologie an der Freien Universität Berlin und der Emory University sowie als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin, und am Center for the History of Science an der Universität Lissabon. Am Cluster befasst er sich hauptsächlich mit dem Projekt “Paratexts in Late Imperial Chinese Book Culture”, das Teil des Miniclusters 4 “Frames and Framing in Transcultural Interactions” ist. Seine Forschung konzentriert sich auf Epistemologie im China der späten Kaiserzeit, mit einem Schwerpunkt auf den Beamtenprüfungen sowie den Beziehungen zwischen China und Portugal.

E-mail: rui.magone@asia-europe.uni-heidelberg.de

Ronald Chung-yam Po, M.Phil.

Ronald Chung-yam Po stammt aus Hongkong, wo er an der Hong Kong Baptist University im Fach Geschichte 2007 einen Bachelor-Abschluss sowie 2009 einen M.Phil.-Abschluss machte. Er hat 2013 in Heidelberg promoviert und war Postdoctoral Fellow am Department of East Asian Studies an der McGill Universität. Seine Forschunginteressen sind die Geschichte Chinas der späten Kaiserzeit, Maritim-Geschichte, chinesische Auslandsbeziehungen, Global Studies und die Geschichte der Grenzen. Derzeit arbeitet er als Assistenzprofessor an der London School of Economics and Political Science in der Abteilung für International History.

E-mail: po@asia-europe.uni-heidelberg.de

Dr. Dominic Steavu

Dominic Steavu hat von 2009 bis 2012 am Cluster als Assistant Professor of Intellectual History gearbeitet. Gegenwärtig ist er Assistant Professor for Chinese Religions and Chinese Buddhism an der University of California, Santa Barbara. Seine Forschungsinteressen umfassen die Wechselbeziehungen zwischen Buddhismus und Daoismus, früher Daoismus und seine Beziehungen zu Ritualen am Kaiserhof der Han sowie esoterischer Buddhismus in China und Japan.

E-mail: dsteavu@eastasian.ucsb.edu

Christian Straube, M.A.

Christian Straube studierte Moderne Sinologie, Politikwissenschaft Südasiens und Ökonomie an der Universität Heidelberg. Aktuell arbeitet er am Max Planck Institut für Ethnologische Forschung in Halle/Saale. Sein Dissertationsprojekt befasst sich mit sozialen Netzwerke, die in Beziehung zu den von China betriebenen Kupferminen im Copperbelt von Sambia stehen.

E-mail: christian.straube@asia-europe.uni-heidelberg.de

Wissenschaftliche Hilfskräfte

Katharina Thener
B.A. Chinese Studies
E-mail: katharina.thener@asia-europe.uni-heidelberg.de

Joshua Denning
M.A. Transcultural Studies
E-mail: Denning@stud.uni-heidelberg.de

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