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D7 Orientalische Kulte (Projekt abgeschlossen)

Vom Orient nach Rom und wieder zurück. Religiöse Austauschprozesse und die Ausbreitung orientalischer Kulte im römischen Reich

Koordination: Joachim Friedrich Quack, Christian Witschel

Zusammenfassung

Kultrelief des Mithras, Rom, Musei 
Vaticani. Photo Darius Frackowiak.

Kultrelief des Mithras, Rom, Musei
Vaticani. Photo Darius Frackowiak.

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Ausbreitung verschiedener 'orientalischer' Kulte innerhalb des römischen Reiches. Diese Kulte entstanden ursprünglich entweder in Ägypten (Isis) oder im antiken Nahen Osten (Iuppiter Dolichenus, lokale Götter von Syrien); allerdings sind manche dieser Kulte wie z.B. der Mithras-Kult möglicherweise auch westlichen Ursprungs. Sie alle waren auf ihrem Weg von Ost nach West starken Transformationen unterworfen, während sie jedoch ihre fremdartige Erscheinung beibehielten. Wir möchten im Detail untersuchen, in welcher Weise dieser religiöse Austauschprozess entgegen den von Rom dominierten Machtstrukturen stattfand, indem wir betrachten, in welcher Art und Weise diese Kulte auf linguistischer und visueller, aber auch auf ritueller Ebene im Westen konzeptionalisiert wurden. Hierbei werden ebenso die Handlungsträger, welche den Transfer in Bewegung setzten, sowie die Orte des Geschehens berücksichtigt. Schließlich stellt sich die Frage, wie diese Kulte in ihren Heimatländern aufgenommen wurden, wenn sie in umgewandelter Form zurückkamen.

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