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Forschungsbereich D: Geschichte & Kulturerbe
Der Forschungsbereich D Historicities and Heritage konzentriert sich weiterhin auf die Frage, welchen Wandel Objekte, Texte, Sprachen, Begriffe und Räume im Laufe der Zeit, im Kontext durchlaufen haben.
Der Forschungsbereich begann als ein Vorhaben, welches sich vorgenommen hatte, unterschiedliche Geschichtlichkeitsbegriffe als konkurrierende Interpretationen von Zeit und Raum zu erforschen. Dies sollte anhand einer Analyse der historischen Dimensionen von Mobilität zwischen, und Verbundenheit von, verschiedener Regionen Asiens und Europas geschehen, durch welche Kulturen jahrhundertelang und vor dem Aufkommen moderner Kommunikationsmittel und globalen Kapitals geprägt worden waren. Die Erarbeitung einer neuen geschichtlichen Mind-Map, die sich nicht länger an territorialen oder zivilisatorischen Einheiten orientiert, führte zu einem Überdenken der Disziplinen und ihrer immanenten Wertvorstellungen, da deren Entstehung mit dem zeitgleichen Aufkommen der Nationalstaaten verbunden war.
Die Projekte des Forschungsbereich D zielten darauf ab, zu erforschen, in welcher Weise geschichtliche Interpretationen von Zeit und Raum die unabhängige bzw. abhängige Variable in Prozessen kultureller Austauschprozesse verschiedener Intensität und Richtung waren. Eine Reihe disziplinärer Sichtweisen wurden herangezogen, um zu untersuchen, auf welche Weise Objekte, Texte und Bilder, sowie Sprachen, Begriffe, und Räume im Kontext von Prozessen (re-) kontextualisiert wurden und darauf abzielten, die Entfernungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart durch Vergeschichtlichungs- und erinnerungspolitische Praktiken auszuhandeln. Der Forschungsbereich D behält diesen thematischen Fokus bei, verfeinert jedoch den Analyserahmen und die methodologischen Instrumente, die benötigt werden, um die komplexen Morphologie kultureller Austauschprozesse angemessen zu behandeln. Eine wissenschaftliche Untersuchung der verschiedenartigen Formen und Prozesse transkultureller Beziehungen der Vergangenheit und Gegenwart wird die Bedeutung bewusst handelnder Akteure aufzeigen. Ziel wird die Suche nach einem hochentwickelten Begriffslexikon sein, welches in der Lage ist, darzustellen, auf welche Weisen Begriffe und Metaphern durch transkulturelle und translinguale Aneignungen (appropriations), Medien und Praktiken umgewandelt wurden, durch welche [sic] Objekte, Bilder und Texte in neue Kontexte eingebettet werden, und die Dinglichkeit von Objekten als ein Faktor im Prozess der Bedeutungs- und Erinnerungsproduktion nachzuweisen.
- D1 Historisierung entgrenzter Gewalterfahrung
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Koordination: Susanne Enderwitz, Melanie Trede, Stefan Weinfurter
Historisierung entgrenzter Gewalterfahrung. Einfluss und Bedeutung instabiler kultureller Asymmetrien am Beispiel der Mongoleneinfälle im 13. Jh.
- D2 Materialität und soziales Handeln
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Koordination: Markus Hilgert, Joseph Maran, Peter A. Miglus, Diamantis Panagiotopoulos
Materialität und soziales Handeln: kulturelle Verflechtungen der Gesellschaften des östlichen Mittelmeerraumes im 2. Jahrtausend v. Chr.
- D3 Bilder des Anderen
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Koordination: Anja Eisenbeiss, Lieselotte E. Saurma
Bilder des Anderen in Ost und West
- D4 Aspekte von Authentizität
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Koordination: Niels Gutschow, Lothar Ledderose
Aspekte von Authentizität bei der Erhaltung architektonischen Kulturerbes
- D5 Encyclopaedias
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Koordination: Barbara Mittler, Madeleine Herren-Oesch
Hidden Grammars of Transculturality – Migrations of Encyclopaedic Knowledge and Power (Pilot Project)
- D6 Antithese OST - WEST
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Koordination: Kai Trampedach, Jonas Grethlein, Tonio Hölscher, Reinhard Stupperich
Ursprünge der Antithese OST vs. WEST vor und nach Alexander dem Gro-ßen
- D7 Orientalische Kulte
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Koordination: Joachim Friedrich Quack, Christian Witschel
Vom Orient nach Rom und wieder zurück. Religiöse Austauschprozesse und die Ausbreitung orientalischer Kulte im römischen Reich
- D8 Kulturtransfer (umstrukturiert nach A9)
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Koordination: Antje Flüchter
Kulturtransfer als Faktor der Staatsbildung
- D9 Übersetzungen
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Koordination: Judit Árokay, Jadranka Gvozdanovic
Sprache und kulturelle Übersetzung: Asymmetrien bei der Entstehung moderner Schriftsprachen
- D10 Environmental Activism (restructured as C13)
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Koordination: Madeleine Herren-Oesch
Environmental Activism: An Ontology of its Actors and their Politics
- D11 Hidden Grammars
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Koordination: Barbara Mittler, Madeleine Herren-Oesch
Hidden Grammars of Transculturality – Migrations of Encyclopaedic Knowledge and Power
- D12 Heritage as a Transcultural Concept
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Koordination: Monica Juneja, Michael Falser
Heritage as a Transcultural Concept - Angkor Vat from an Object of Colonial Archaeology to a Contemporary Global Icon
- D13 Multizentrische Modernismen
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Koordination: Monica Juneja, Franziska Koch
Multizentrische Modernismen – Asiatische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts neu perspektiviert
- D14 Language Flows
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Koordination: Rudolf G. Wagner, Nicolae Cristian Statu
Language Flows in Pre-Modern East-Asia: Literary Chinese
- D15 Schlagkräftige Argumente
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Koordination: Martin Hofmann, Joachim Kurtz
Schlagkräftige Argumente: Maßstäbe von Gültigkeit im spätkaiserzeitlichen China
- D16 Argumentationspraktiken im Buddhismus Südasiens und Tibets
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Koordination: Birgit Kellner
D16
- D17
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Koordination: Gerrit Jasper Schenk, Monica Juneja
Images of Disasters

