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D6 Antithese OST - WEST (Projekt abgeschlossen)

Ursprünge der Antithese OST vs. WEST vor und nach Alexander dem Gro-ßen

Koordination: Kai Trampedach, Jonas Grethlein, Tonio Hölscher, Reinhard Stupperich

Zusammenfassung

Image: Parthenon in Athen, 
Privatfoto Nicolas Zenzen

Image: Parthenon in Athen,
Privatfoto Nicolas Zenzen

Das 'ewige' antithetische Konzept "Ost" vs. "West" stammt ursprünglich aus der griechischen Antike, wurde in der Zeit zwischen den persischen Kriegen und Alexander dem Großen (5. – 4. Jahrhundert v. Chr.) 'erfunden' und im Zeitalter der griechisch-orientalischen hellenistischen Königreiche (3. – 1. Jahrhundert v. Chr.) überarbeitet. Während frühere Forschung die Definition konsistenter Konzepte und Praktiken hinsichtlich des 'Anderen' anstrebte, soll das Projekt diese Antithese basierend auf einem neuen, umfassenden Ansatz hinterfragen und die multiplen, häufig abweichenden und sogar widersprüchlichen Ideologien und Haltungen untersuchen, die in den verschiedenen Bereichen der Interaktion vorherrschten: angefangen bei Feindlichkeit und Opposition in Politik und Ethik bis hin zu Empfänglichkeit und Bewunderung in Religion, Lebensstil, materieller Kultur und Wissen. Zu diesem Zweck sollen die politische Interaktion, das kulturelle Gedächtnis, Religion, Bilder und die materielle Kultur auf beiden Seiten ausgewertet werden. Das Projekt analysiert die fundamentale Ambivalenz, Diskrepanz und 'wechselnden Asymmetrien', die der ideologischen Fabrikation von 'Asien' und 'Europa' zugrunde liegen.

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