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D16 Argumentationspraktiken im Buddhismus Südasiens und Tibets (Projekt abgeschlossen)

D16 Argumentationspraktiken im Buddhismus Südasiens und Tibets

Koordination: Birgit Kellner

Zusammenfassung

Mit der Einführung des Buddhismus in Tibet ab dem siebten Jahrhundert u.Z. wurde ein Prozess der transkulturellen Migration von Wissen und intellektuellen Praktiken von enormer Reichweite, Durchdringung und Komplexität in Gang gesetzt. Aus Indien gelangten dabei nicht nur religiöse Vorstellungen und Praktiken nach Tibet, sondern auch weltliche Wissenssysteme wie Medizin und Grammatik sowie philosophische Theorien und Argumentationsmethoden. Die tibetische Aneignung des Buddhismus bietet daher einen fruchtbaren Nährboden für historisch verankerte, kontextsensitive Analysen von Methoden und Formen der Argumentation, wie sie in vielfältigen Wissensgebieten Anwendung fanden. Diese Analysen sind ihrerseits Voraussetzung für ein besseres Verständnis von intellektuellen Praktiken sowie deren Entwicklung und Rolle in transkulturellen Prozessen.

Dieses Projekt untersucht vor diesem Hintergrund komplexe Argumentationsmuster in den Gelehrtentraditionen des Buddhismus in Südasien und Tibet. Die Analyse solcher Muster in ausgewählten religiös-philosophischen Werken soll bereits existierende Arbeiten ergänzen, die sich vor allem mit indigener logischer Theorie im vormodernen Südasien und Tibet beschäftigen. Damit soll das Projekt auch zu einem besseren Verständnis der Beziehung zwischen expliziten Kriterien für die Gültigkeit von Argumenten und impliziten Normen, die sich in Argumentationsmustern aufspüren lassen, beitragen.

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