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Forschungsbereich D: Geschichte & Kulturerbe

Part of the Great Wall of China

Der Forschungsbereich D Historicities and Heritage konzentriert sich weiterhin auf die Frage, welchen Wandel Objekte, Texte, Sprachen, Begriffe und Räume im Laufe der Zeit, im Kontext durchlaufen haben.
Der Forschungsbereich begann als ein Vorhaben, welches sich vorgenommen hatte, unterschiedliche Geschichtlichkeitsbegriffe als konkurrierende Interpretationen von Zeit und Raum zu erforschen. Dies sollte anhand einer Analyse der historischen Dimensionen von Mobilität zwischen, und Verbundenheit von, verschiedener Regionen Asiens und Europas geschehen, durch welche Kulturen jahrhundertelang und vor dem Aufkommen moderner Kommunikationsmittel und globalen Kapitals geprägt worden waren. Die Erarbeitung einer neuen geschichtlichen Mind-Map, die sich nicht länger an territorialen oder zivilisatorischen Einheiten orientiert, führte zu einem Überdenken der Disziplinen und ihrer immanenten Wertvorstellungen, da deren Entstehung mit dem zeitgleichen Aufkommen der Nationalstaaten verbunden war.
Die Projekte des Forschungsbereich D zielten darauf ab, zu erforschen, in welcher Weise geschichtliche Interpretationen von Zeit und Raum die unabhängige bzw. abhängige Variable in Prozessen kultureller Austauschprozesse verschiedener Intensität und Richtung waren. Eine Reihe disziplinärer Sichtweisen wurden herangezogen, um zu untersuchen, auf welche Weise Objekte, Texte und Bilder, sowie Sprachen, Begriffe, und Räume im Kontext von Prozessen (re-) kontextualisiert wurden und darauf abzielten, die Entfernungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart durch Vergeschichtlichungs- und erinnerungspolitische Praktiken auszuhandeln. Der Forschungsbereich D behält diesen thematischen Fokus bei, verfeinert jedoch den Analyserahmen und die methodologischen Instrumente, die benötigt werden, um die komplexen Morphologie kultureller Austauschprozesse angemessen zu behandeln. Eine wissenschaftliche Untersuchung der verschiedenartigen Formen und Prozesse transkultureller Beziehungen der Vergangenheit und Gegenwart wird die Bedeutung bewusst handelnder Akteure aufzeigen. Ziel wird die Suche nach einem hochentwickelten Begriffslexikon sein, welches in der Lage ist, darzustellen, auf welche Weisen Begriffe und Metaphern durch transkulturelle und translinguale Aneignungen (appropriations), Medien und Praktiken umgewandelt wurden, durch welche [sic] Objekte, Bilder und Texte in neue Kontexte eingebettet werden, und die Dinglichkeit von Objekten als ein Faktor im Prozess der Bedeutungs- und Erinnerungsproduktion nachzuweisen.

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Koordinatorin des Forschungsbereichs

Laila Abu-Er-Rub

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