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Cluster-Professuren
Der Cluster „Asien und Europa“ hat mehrere neue Professuren zur Förderung des akademischen Austauschs und zur Vertiefung des in den beteiligen Fächern vorhandenen Wissens eingerichtet.
Die Professoren/innen des Clusters halten intensiven Kontakt zu den Nachwuchsforschergruppen sowie zu den Doktoranden/innen und Stipendiaten/innen und regen zu theoretischen und methodologischen Debatten sowohl innerhalb der vier Forschungsbereiche des Clusters als auch zwischen diesen an. Darüber hinaus widmen sich die Professoren/innen aktiv der Lehre und beteiligen sich auch insofern am akademischen Austausch, als sie Vorlesungen abhalten und Workshops veranstalten.
Kultur- und Wirtschaftsgeschichte
Die Professur für Kultur- und Wirtschaftsgeschichte behandelt ein innovatives Gebiet der Geschichtsforschung, auf dem Traditionen der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte mit Erkenntnissen der modernen Kulturwissenschaft verwoben werden. Auch der sozialwissenschaftliche Diskurs zur wirtschaftlichen Entwicklung, Kulturwirtschaft und Globalisierung findet in diesem Forschungsgebiet Berücksichtigung.
Mehr über die Professur für Kultur- und Wirtschaftsgeschichte...
Globale Kunstgeschichte
Der Forschungsbereich "Globale Kunstgeschichte" ist neu und wird weltweit von nur wenigen wissenschaftlichen Institutionen näher beleuchtet. Der Exzellenzcluster der Universität Heidelberg "Asien und Europa im Globalen Kontext" hat die bundesweit erste und bisher einzige Professur auf diesem Gebiet eingerichtet.
Ideengeschichte
Ebenso wie ihre Vorgänger in der Geistesgeschichte werden Historiker, die sich mit Ideengeschichte befassen, häufig aufgrund ihres engen Fokuses auf "das was Intellektuelle sagen und tun" kritisiert. So manche Forschungen in der Geschichtsphilosophie oder –wissenschaft neigen in der Tat dazu, Ideen und ihre Befürworter abgekoppelt von kulturellen, sozialen und politischen Belangen zu untersuchen. Aber die meisten Wissenschaftler/innen auf diesem Gebiet haben solch kurzsichtige Ansätze längst hinter sich gelassen und beschäftigen sich nun mit allgemeineren Fragen zur Produktion und Zirkulation von Wissen.
Bild- und Medienanthropologie
Bilder und Medien sind seit geraumer Zeit Mediatoren und Quellen transkultureller Begegnungen und Verwicklungen und dies, so scheint es, in unserer globalisierten Welt mit stark steigender Tendenz. Da sich Akteure, Institutionen und Objekte, die allesamt zum globalisierten Imaginären beitragen, unterschiedlicher Medien bedienen, um ihre Legitimität und andere Formen der Macht darzustellen, wird sich die Professur für Bild- und Medienanthropologie mit den bildenden Künsten ebenso wie mit populärer visueller Kultur, mit Mainstream ebenso wie mit marginalisierten und subalternen Medien (z.B. einheimische Medien und ihre Kontexte) beschäftigen.
