• Your current position:
  • Forschung >
  • C: Wissenssysteme
Sub Navigation

Seite drucken. Seite weiterempfehlen.

Forschungsbereich C: Wissenssysteme (Gesundheit, Umwelt, Wissenschaft und erkenntnistheoretische Ansätze)

hand of a person practicing Yoga in front of a blurred landscape

Forschungsbereich C – nun unter dem Namen Health, Environment, Science and Epistemologies (Gesundheit, Umwelt, Wissenschaft und erkenntnistheoretische Ansätze) – wird seinen ursprünglichen Fokus erweitern, um weitere Arten der Wissensproduktion und -verbreitung mit einzuschließen. Der Dialog und die Zusammenarbeit mit dem neu eingerichteten Heidelberg Centre of the Environment (HCE) werden hierbei von großem Vorteil sein.

Während der ursprüngliche Fokus auf Gesundheit und Umwelt gerichtet war, wird der Forschungsbereich seine Perspektive nun hin zu einem breiteren Interesse an verschiedenartigen Arten der Wissensproduktion erweitern. Der konkrete Plan sieht vor, nicht nur die Frage anzusprechen, wie Wissen in seinen verschiedenen Manifestationen – diskursiv, stillschweigend, verkörpert – implementiert wird , sondern auch, wie Wissen in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und anderen Wissenschaftsfelder, die die belebte und die unbelebten Welt erforschen, erzeugt, weitergegeben, angefochten und verteidigt wird.

Das Ziel ist hierbei, unseren ursprünglichen Fokus, der auf Praktiken gerichtet war, durch eine dezidierte Betonung der Theoriedimension zu ergänzen. Der konventionelle Wissenschaftsbetrieb zieht eine strenge Grenze zwischen den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften, während die Universität diese Unterscheidungen durch das Fakultätssystem institutionalisiert: eine Arbeitsteilung, welche selbst eine erfolgreiche Karriere durchlaufen hat. Einige der interessantesten intellektuellen Ansätze der letzten Zeit stellen jedoch genau diese für selbstverständlich erachteten Unterteilungen in Frage. Der Forschungsbereich beabsichtigt, diese Unterteilungen von einem transkulturellen Blickwinkel aus rückbezüglich aufzuarbeiten, indem er z.B. untersucht, wie die westlich/kosmopolitische Unterscheidung zwischen Natur und Kultur mit anderen Wissensformen in Asien und anderswo interagiert hat. Dies wurde durch Prozesse der Unterdrückung, Transformation, Aneignung und Verschmelzung erreicht; die daraus entstehenden neuen erkenntnistheoretische Perspektiven führten zu einem Wandel von Praktiken, Institutionen und Diskursen, und waren mit dafür verantwortlich, neue Wissensformen zu schaffen.

Involvierte Disziplinen: Forschungsbereich C verbindet die Expertise der Bereiche Buddhismuskunde und Geistesgeschichte mit Fachwissen aus den Bereichen Symbolik und Informatik. Das Ziel ist es, Modelle dialogischer Argumentationsführung innerhalb Süd- und Ostasiatischer Sprachen zu erstellen. Er bewegt sich dabei zwischen den Feldern der Medizin, Psychiatrie, und Anthropologie.

Suche

Koordinatorin des Forschungsbereichs

Laila Abu-Er-Rub

Veranstaltungen

Keine aktuellen Einträge vorhanden.

Stellenangebote

  • Seeking Student Assistant for Project C16

    The project ”The demographic turn at the junction of cultures” at the Cluster of Excellence “Asia and Europe in a Global Context” of the University of Heidelberg is seeking to fill one position as student assistant:   one student assistant at BA/MA level for 40–50 hours/month...