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B1 Satire (Projekt abgeschlossen)

Bemessung kultureller Asymmetrien: asiatische Satire und Identitätssuche im Zeitalter des Kolonialismus und Imperialismus

Koordination: Judit Árokay, Gita Dharampal-Frick, Susanne Enderwitz, Hans Harder, Michael Ursinus, Barbara Mittler

Zusammenfassung

Bemessung kultureller Asymmetrien: asiatische Satire und Identitätssuche im Zeitalter des Kolonialismus und Imperialismus

Dieses Projekt untersucht die Satireproduktion in Süd-, Ost-, und Westasien während der Hochphase des europäischen Kolonialismus und Imperialismus, also im 19. und frühen 20. Jh. Satire wird hier betrachtet als ein kommunikatives Mittel zum Ausloten kultureller Asymmetrien. Denn gerade der satirische Ausdrucksmodus, so die Prämisse, ist besonders geeignet, um die verschiedenen Verwerfungen zu erfassen, die traditionellen asiatischen Kulturen im Zuge ihres asymmetrischen Kontakts mit Europa widerfuhren. Satire ist eine im Grunde moralistische Ausdrucksform, und sie ist kaum möglich ohne irgendeine Aussage ? wie versteckt sie auch sein mag ? darüber, wie die Welt sein sollte. Durch unsere Untersuchung asiatischer Satire hoffen wir, Text- und Bildmaterial zu sichten, dem gemeinhin der Eingang in die entsprechenden literarischen Kanones verweigert wird, und die Identitäten bzw. Zentren der Schwerkraft zu finden, um welche die Satiriker ihre zeitgenössischen Wirklichkeiten kreisen ließen.

Bild: "Kannst du nicht die Tür schließen wenn du ins Feuer bläst?" Karikatur der 'neuen Frau' aus dem Bengalischen Satiremagazin Basantak (1873-75).   

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