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A2 Schulbücher (Projekt abgeschlossen)

Kulturelle Austauschprozesse im Geschichtsunterricht: sich wandelnde Neugestaltungen des europäischen und asiatischen 'Anderen' in ostasiatischen Schulbüchern

Koordination: Gotelind Müller-Saini, Wolfgang Seifert

Zusammenfassung

Geschichtslehrbücher sind sichtbare Zeichen für asymmetrische Austauschprozesse von Konzepten, Idealen u.ä., da in deren Rahmen ein großer Teil andersartiger Produktionsmethoden, erzieherischer Bezugssysteme usw. von westlichen Modellen übernommen und dann mit einem eigenen Verständnis der nationalen Geschichte kombiniert wird. Im Prozess der Selbstdefinition spielt das Bild vom 'Anderen' eine entscheidende Rolle, gleich, ob es sich um den europäischen bzw. westlichen 'Anderen' oder um einen asiatischen Nachbarn handelt. Andererseits zeichnet sich derzeit ein neuer Trend 'gemeinschaftlicher Lehrbuchinitiativen' in Ostasien ab, der auf eine Überwindung der Asymmetrie in der gegenseitigen Darstellung abzielt.
Die geplante Konferenz wird sich speziell mit diesem Wandel beschäftigten und soll die Diskussion über ostasiatische Lehrbuchinhalte in eine ganz neue Richtung lenken. Darüber hinaus werden Autoren/innen nationaler und multinationaler Geschichtsbücher und Wissenschaftler/innen aus dem Bereich Lehrbücher zusammenarbeiten, um so die Lücke zwischen Praxis und akademischem Diskurs zu schließen.

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