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A12 Vorstellungen vom Selbst und vom Anderen (Projekt abgeschlossen)

Vorstellungen vom Selbst und vom Anderen: Geschichte, Fernsehen und der Staat im zeitgenössischen China

Koordination: Gotelind Müller-Saini

Zusammenfassung

Historische Fernsehserien in Form von Dokumentationen sind in den staatlichen chinesischen Medien zum bevorzugten Format der Darstellung einer offiziell sanktionierten Sichtweise der Geschichte avanciert. Im Gegensatz zu der früheren selbstbezogenen Beschäftigung mit der chinesischen Geschichte macht sich derzeit ein zunehmendes Interesse an ausländischer Geschichte bemerkbar. Auch bei der Auseinandersetzung mit der chinesischen Geschichte wird China nun als Teil der Weltgeschichte angesehen, wobei kulturelle, ökonomische und politische Asymmetrien und ihre Funktionsweisen in der Vergangenheit und in der Zukunft zu den treibenden Kräften hinter der Gestaltung heutiger geschichtlicher Darstellungen zählen. Somit haben die Auffassungen vom Selbst und vom Anderen einen wesentlichen Wandel durchlaufen.
Dieses Projekt möchte diesen Wandel erforschen, indem es sich auf drei erst kürzlich ausgestrahlte Fernsehdokumentationen konzentriert und das offizielle Framing von Vorstellungen vom Westen und von der sowjetischen und chinesischen Geschichte analysiert sowie die Folgen und Auswirkungen dieser Vorgehensweise auf sich wandelnde gängige Sichtweisen vom Selbst und vom Anderen in einem medial übertragenen globalen Kontext untersucht.

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