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Forschung

Forschungsdesign

Der thematische Fokus des Clusters liegt auf Asien und Europa in einem globalen Kontext. Nach der bisher erfolgten Erstellung eines Formenbestands kultureller Austausch- und Zirkulationsprozesse wird sich das Cluster nun darauf konzentrieren, die spezifischen Dynamiken transkultureller Wechselbeziehungen zu erforschen. Dieses Vorhaben wird erst möglich innerhalb der eng verzahnten Struktur der hierfür geschaffenen Forschungsgruppen (Research Groups). Dies wird uns befähigen, ein umfassendes Verständnis hochkomplexer Prozesse und Aspekte zu entwickeln, so z.B.: die Genese und die Zirkulation von Wissen, sowie die Praktiken, durch welche diesem zwischen verschiedenen epistemischen Gemeinschaften Ausdruck verliehen wird (RA C); seiner Manifestationen im sozio-politischen Bereich (RA A); seiner Verbreitung, Anfechtung und Rechtfertigung durch Medien und Öffentlichkeiten (RA B); seiner Einbindung in spezifische historische Kontexte; schließlich, seiner narrativen Umwandlung zu kulturellem Andenken (RA D).

Forschungsbereiche

Unsere Forschung ist organisatorisch in vier Forschungsbereiche (Research Areas) unterteilt. Diese sind arbeitstechnisch wie auch institutionell eng miteinander verbunden.
Während jeder Forschungsbereich weiterhin einen eigenen Fokus beibehalten und sich dabei auf die Expertise seiner Mitarbeiter aus verschiedenen Disziplinen stützen wird, so werden sie doch ähnliche Fragen ansprechen: Nach der Bestimmung von Asymmetrien und der Dokumentation kultureller Austauschprozesse werden sie sich nun darum bemühen, unsere Fähigkeit, das Inventar transkultureller Wechselbeziehungen zu verstehen, weiter zu entwickeln, und eine Sprache zu erarbeiten, welche die Beschreibung dieser Dynamiken ermöglicht. Um die Vernetzung verschiedener Teile innerhalb der Forschungsstruktur des Clusters zu stärken, werden die Forschungsbereiche – neben individuellen Projekten – auch eine Reihe größerer Forschungsgruppen (Research Groups) beherbergen. Sie führen so eine Reihe etablierter Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler der verschiedensten Disziplinen zusammen, und profitieren hierbei von der Tatsache, dass sich Heidelberg als Universität dem Gesamthochschulkonzept verpflichtet fühlt. Diese Forschungsgruppen werden entweder die vertikale Kommunikation,  den interdisziplinären Dialog innerhalb eines Forschungsbereiches stärken, oder sie werden gemeinsame Themen behandeln, die von mehreren Forschungsbereichen angesprochen werden, und so den horizontalen Dialog unterstützen.

Interdisziplinärer Ansatz

Das Cluster strebt die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Forschungskonzepte an, und kombiniert hierzu verschiedene Ansätze und fachliche Qualifikationen. Es beschäftigt in ca. 50 Unterprojekten über 250 Personen. Abhängig von den Anforderungen des jeweiligen Forschungsvorhabens sind Perspektiven aus den folgenden Disziplinen wünschenswert: Ägyptologie, Anthropologie, Archäologie, Buddhismusstudien, Geschichtswissenschaft, Indologie, Islamwissenschaft, Japanologie, Kunstgeschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musikologie, Politikwissenschaft, Public Health,  Religionsstudien, Sinologie, Sozialwissenschaften, Tibetologie und viele mehr.

Forschungsbereich A: Regierungskunst & Verwaltung

Citizens Plaza Tokyo with skyscrapers

Dieser Forschungsbereich befasst sich mit kulturellen Prozessen, über die Konzepte, Institutionen und Praktiken, die mit Regierungskunst und Verwaltung in Zusammenhang stehen, auf lokaler, regionaler oder globaler Ebene zwischen Kulturen übertragen und in einem kontinuierlichen, aber nicht-linearen historischen Prozess umgestaltet werden.  

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Forschungsbereich B: Öffentlichkeit & Medien

Thema des Forschungsbereichs B sind jene „Öffentlichkeiten“ – im Sinne von Medien, Ereignissen und Räumen –, die infolge politischer und kultureller Austauschprozesse zwischen Asien und Europa entstanden sind und weiterhin entstehen.  

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Forschungsbereich C: Wissenssysteme

Hand of a person practicing Yoga in front of a blurred landscape.

Forschungsbereich C konzentriert sich auf die zwischen Asien und Europa erfolgte Übertragung von Praktiken in den Bereichen Gesundheit und Umwelt und untersucht die damit verbundenen Institutionen, Vorstellungen und Wahrnehmungen.

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Forschungsbereich D: Geschichte & Kulturerbe

Part of the Great Wall of China

Der Forschungsbereich „Geschichte und Kulturerbe“ analysiert unterschiedliche Konzepte von Geschichte als konkurrierende Interpretationen von Zeit und Raum.  

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