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Ringvorlesung: "Conflictual Aesthetics: Staging Enmity in Literary and Artistic Narratives of the Partition of the Indian Sub."

19. Dez 2019 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Heidelberg Centre for Transcultural Studies, Hochschule für Jüdische Studien
CATS Gebäude 4010, Raum 010.01.05

Speakers: Prof. Dr. Monica Juneja, Heidelberg Centre for Transcultural Studies, and Prof. Dr. Hans Harder, South Asian Institute, Heidelberg University

The lecture will be in English.

Abstract

What can artistic and literary representations contribute to understanding the dynamics of enmity? In this lecture, Hans Harder and Monica Juneja examine textual, visual and performative representations of the Partition of the Indian subcontinent that stage enmity. In its very happening, this event was profoundly ambivalent in that the moment of birth of a new, independent nation was at the same time a violent tearing apart of its body. The talk analyzes symbolic practice that seeks to grapple with ambivalence by homogenizing political space along the friend/enemy relational axis. Literary and visual representations work on different registers: they propagate notions such as the scapegoat, perform enemy rituals and – not least – initiate counter-hegemonic practices within existing institutional frameworks to reshuffle the field of enemy relations. 

Die Ringvorlesung:

In einer Zeit, die von gesellschaftlichen und zwischenstaatlichen Polarisierungen geprägt ist, hat das Thema der Feindschaft erneut beunruhigende Relevanz gewonnen. Die Ringvorlesung „Ambivalente Feindschaft“ bringt daher unterschiedliche Perspektiven aus sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen zusammen, die sich mit der Konstruktion, Erfahrung und Tradierung von Feindschaftsbeziehungen in Vergangenheit und Gegenwart beschäftigen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Spannungsbeziehung zwischen Anziehung und Ablehnung gelegt: In der Wissensproduktion, in unterschiedlichen Repräsentationsformen und in der unmittelbaren Begegnung sind Gegnerschaft, heimliche Bewunderung und gegenseitiges Lernen häufig eng miteinander verknüpft.

Die Vorträge thematisieren unter anderem folgende Fragen: Wie kann die Sprache und Mentalität des Feindes studiert werden? Wie sind Feindschaft und Begehren verknüpft? Wie kann kulturelle Gegnerschaft lebensweltlichen Ausdruck finden? Was sind die psychologischen Erklärungsmodelle für Feindschaft? Wie wird Feindschaft politisch und ästhetisch inszeniert? Gibt es überzeitliche Muster von Feindschaft, etwa im Falle von Piraterie? Kann es Feindschaftsbeziehungen zwischen Mensch und Natur geben? Wie wird Feindschaft versprachlicht - und wie wird Feindschaft als  Konfrontation von "Ost" und "West" verstanden?

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