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Eva Ambos

geb. am 3.3.1981 in Ottweiler
Januar  2008: M.A. in Ethnologie und Geschichte
Wintersemester 2008/09: Lehrauftrag Universität Tübingen „Einführung in die Medizinische Anthropologie II“, Seminarbetreuung „Ethnographie Sri Lankas“ (Prof. William Sax), Universität Heidelberg
Sommersemester 2009: Lehrauftrag Universität Tübingen „Medizinische Anthropologie und Moderne“
April 2005 – Dezember 2008: Tutorin
März – Dezember 2008: studentische Mitarbeiterin, SFB 619
November – Dezember 2008: studentische Mitarbeiterin, Cluster „Asien und Europa“
Juni - August 2006: Freiwilligenarbeit in Sri Lanka (NGO Sarvodaya, gefördert vom DAAD), Feldarbeit zu Heilungsritualen, die u.a. Thema der Magisterarbeit waren.
Seit Januar 2009: Doktorandin am Cluster „Asien und Europa“ der Universität Heidelberg,  Projekt B 14 „Religion on Stage“. Thema der Dissertation: Transformation und Nationalisierung von Heilungsritualen in Sri Lanka (Arbeitstitel: „Medien, Globalisierung und Modernität in singhalesischen subalternen Darbietungen“).

Amelia Bonea

Amelia Bonea hat einen B.A.- und M.A.-Abschluss in Asian Area Studies der Universität Tokio. Zu ihren zahlreichen interdisziplinären Forschungsinteressen zählen die neuzeitliche Geschichte Südasiens mit Schwerpunkt auf Journalismus und Kommunikationsgeschichte, „Indentured-Labour“-Migration und die indische Diaspora sowie Sprachideologien und Mediendiskursanalyse. Sie promoviert derzeit am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg zum Thema „Telegraphie und Presse im Indien des 19. Jahrhunderts“.

Christiane Brosius

Prof. Dr. Christiane Brosius verfügt über fundiertes Wissen und langjährige Erfahrung in Kultur- und Sozialanthropologie, Kunstgeschichte und Kunsterziehung, hat in Frankfurt, Oxford und London studiert und sich in ihrer Magisterarbeit (1999) mit dem Hamburger Kunst- und Kulturhistoriker Aby Warburg beschäftigt. Für ihr Buch Empowering Visions. A Study on Videos and the Politics of Cultural Nationalism in India (London: Anthem Press 2005) erforschte Frau Dr. Brosius die Ikonografie, Rhetorik und den Produktionskontext von Videopropaganda der hinduistischen Rechten (insbesondere späte 1980er bis 1990er Jahre). Als Postdoktorandin führte sie ein Forschungsprojekt in den südpazifischen Raum, wo sie von Missionaren, Forschern und Reisenden gedrehte Stummfilme untersuchte.

Ihr jüngstes Buch mit dem Titel India's Middle Class. New Forms of Urban Leisure, Consumption and Prosperity (Neu Delhi, Routledge) erschien im September 2009 und enthält Fallstudien zu Immobilienwerbung und Urbanisation, religiösen Freizeitparks, Kulturerbe-Tourismus, Erlebnishochzeiten, Lifestyle-Spezialisten und -Zeitschriften.
Zu ihren Forschungsinteressen zählen auch die Urbane Anthropologie, Diasporastudien und Ritualperformanz. Christiane Brosius ist Leiterin des Forschungsprojekts „Agency and Territorial Rituals in India“ (Sonderforschungsbereich „Ritualdynamik“, Heidelberg). Sie ist Mitbegründerin von Tasveer Ghar („Haus der Bilder“). A Digital Network of South Asian Popular Visual Culture, einem transnationalen Netzwerk zum Aufbau einer digitalen Datenbank für die populäre visuelle Kultur Südasiens, das derzeit durch Förderung des Clusters auf andere Länder Asiens und des Nahen Ostens ausgedehnt wird.

Alexandra Chang

Alexandra Chang ist Director of Public Programs & Research Manager am Asian/Pacific/American Institute des Forschungszentrums der New York University (NYU). Sie ist Mitorganisatorin des „Diasporic Asian Art Network“ und Projektleiterin des „East Coast Asian American Art Project“, einer gemeinschaftlichen Forschungs- und Archivierungsinitiative der NYU. Ihr Buch Envisioning Diaspora: Asian American Visual Arts Collectives wurde 2009 international von Timezone 8 Limited zusammen mit dem Projektpartner A/P/A Institute der New York University veröffentlicht. Sie hat verschiedene Ausstellungen kuratiert, zu zeitgenössischer Kunst, Graffiti, Design und Architektur publiziert und ist Ko-Kuratorin der Ausstellung „Art, Archives, and Activism: Martin Wong's Downtown Crossings“ in der 7th Floor Gallery der New York University (März-Dezember 2009).

Darüber hinaus war sie Chefredakteurin der Zeitschrift Art Asia Pacific und Feuilleton-Redakteurin der Zeitung amNew York. Ihre Artikel sind u.a. in Art Asia Pacific, ArtKrush, Asiance Magazine, Art in Asia, amNew York, Time Magazine, Chicago Tribune und Boston Globe erschienen. Sie hat kürzlich monographische Essays über die Künstler Tomokazu Matsuyama und José Parla verfasst und ist maßgeblich an der demnächst erscheinenden Oxford University Press Encyclopedia for American Art beteiligt. Alexandra Chang hat einen M.A.-Abschluss der NYU (John W. Draper Interdisciplinary Master's Program) in Geisteswissenschaften und Sozialethik mit den Schwerpunkten Ästhetik und asiatisch-amerikanische Kunstgeschichte.

Susanne Enderwitz

Prof. Dr. Susanne Enderwitz hat an der Freien Universität Berlin in Islam- und Religionswissenschaft promoviert. Sie verbrachte mehrere Jahre in Alexandria, Paris und Jerusalem. Von 1984 bis 1989 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und von 1991 bis 1998 als Dozentin an der Freien Universität Berlin tätig. Sie promovierte 1992 und schloss ihre Habilitation 2001 ab. Im Jahr 2002 nahm sie den Ruf als Professorin für Arabistik und Islamwissenschaft an die Universität Heidelberg an.
Ihr Hauptinteresse gilt der klassischen und modernen arabischen Literatur, der klassischen und modernen Geschichte des Nahen Ostens sowie der Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Islam.

Hans Harder

Hans Harder ist seit 2007 Professor und Leiter der Abteilung Neusprachliche Südasienstudien am Südasien-Institut der Universität Heidelberg. Zu seinen Forschungsinteressen gehören moderne südasiatische Literatur, koloniale und postkoloniale Ideengeschichte Südasiens und religiöse Entwicklungen auf dem Subkontinent, insbesondere moderner Hinduismus und (bengalischer) Islam. Zu seinen in Kürze erscheinenden Büchern zählen die Monographie Sufism, Saint Veneration and Bengali Islam: The Maijbhandaris of Chittagong und ein Werk zur literarischen Historiographie moderner indischer Literaturen. Er arbeitet derzeit im Rahmen des Clusters an einem Projekt zu kolonialer Satire in modernen südasiatischen Sprachen.

Alexander Henn

Alexander Henn

Alexander Henn ist Associate Professor an der Arizona State University in Phoenix, Arizona, wo er am Department of Religious Studies und an der School of Global Studies tätig ist. Sein besonderes Interesse als Ethnologe gilt dem religiösen Pluralismus und den Kulturbegegnungen im kolonialen und postkolonialen Indien, insbesondere in Goa. Zu seinen zuletzt erschienenen Veröffentlichungen zählen Wachheit der Wesen. Politik, Ritual und Kunst der Akkulturation in Goa (2003) und Rituals in an Unstable World: Contingency, Embodiment, Hybridity (2008).

Madeleine Herren-Oesch

Madeleine Herren-Oesch

Madeleine Herren-Oesch ist seit 2007 Co-Direktorin des Clusters und seit Oktober 2004 Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Ihre Forschungsinteressen umfassen transnationale Geschichte und Historiographie, Transfer von Wissen und Globale Geschichte, das Völkerbund-System und die Beteiligung asiatischer Staaten, Weltausstellungen, Ausstellungen und Kongresse im 19. und 20. Jahrhundert. In ihrem unlängst erschienenen Buch erörtert sie die Geschichte internationaler Organisationen (Internationale Organisationen seit 1865. Eine Globalgeschichte der internationalen Ordnung, Darmstadt 2009). Innerhalb des Clusters leitet sie u.a. ein Forschungsprojekt zu internationalen Organisationen ("Networking the International System") und gemeinsam mit Barbara Mittler ein Projekt zur Migration enzyklopädischen Wissens ("Hidden Grammars of Transculturality").

Monica Juneja

Monica Juneja

Monica Juneja ist Professorin für Globale Kunstgeschichte am Cluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg. Sie hat an den Universitäten Delhi, Hannover, Wien und Bielefeld sowie an der Emory University, Atlanta, gelehrt. Im Mittelpunkt ihrer Forschung und Veröffentlichungen stehen Transkulturalität und visuelle Repräsentation, disziplinäre Praktiken in der Kunstgeschichte Westeuropas und Südasiens, Christianisierung und religiöse Identitäten im frühneuzeitlichen Südasien.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen Peindre le paysan. L'image rurale dans la peinture française de Millet à Van Gogh (Paris 1998), Architecture in Medieval India. Forms, Contexts, Histories (Reader South Asia. Histories and Interpretations, 2001), The Lives of Objects in Pre-Modern Societies (Hrsg. mit Gabriela Signori, 2006), BildGeschichten. Das Verhältnis von Bild und Text in den Berichten zu auβereuropäischen Welten (Themenband von Zeitenblicke, hrsg. mit Barbara Potthast, 2008), Religion und Grenzen in Indien und Deutschland: Auf dem Weg zu einer transnationalen Historiografie (Hrsg. mit Margrit Pernau, 2009). Sie ist Herausgeberin von The Medieval History Journal, Mitglied des Herausgeberkollektivs der „Werkstatt Geschichte“ sowie Redakteurin der Reihe „Visual and Media Histories“ (Routledge India).

Nic Leonhardt

Nic Leonhardt

Nic Leonhardt hat Theater- und Medienwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Mainz studiert. Sie hat ihren M.A.-Abschluss mit einer Magisterarbeit über Stereophotographie und Theater erworben (2000).
Von 2002 bis 2005 war sie Mitglied des Internationalen Graduiertenkollegs „Performance and Media Studies“ an der Universität Mainz (Titel ihrer Dissertation: Piktoral-Dramaturgie. Visuelle Kultur und Theater im 19. Jahrhundert (1869-1899)). Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich „Theatralität und kulturelle Repräsentationen von Fremdheit im 19. Jahrhundert“. 2006 und 2007 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig tätig. 2007 wirkte sie als Gastprofessorin am German Department des Barnard College der Columbia University, New York City (mit zusätzlicher Förderung durch den DAAD). Gegenwärtig arbeitet sie als Content Manager und Dozentin im Graduiertenprogramm für Transkulturelle Forschung des Clusters und ist als PostDoc mit dem Projekt B 11 „Neue urbane Vorstellungen“ betraut.
Ihre Forschung und ihre Veröffentlichungen konzentrieren sich auf Theater und Medien in Geschichte und Geschichtsschreibung, visuelle Kultur, Stereophotographie, Telenovelas, Theater- und Medienzensur sowie Städtische Geschichte.
Nic Leonhardt hat Stipendien von der Universität Mainz, dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten und ist Fulbright-Alumna. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie als freie Autorin (mit Schwerpunkt auf Sport) tätig.

Sun Liying

Sun Liying

Sun Liying ist Doktorandin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der transkulturellen Ausbreitung von Darstellungen menschlicher Akte und nackter Körper sowie die Wahrnehmung einer neuen Körperkultur in elitären und populären Diskursen in China zwischen den 1910er und 1930er Jahren. Sie war als Chinesischlehrerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an mehreren Projekten beteiligt, wie z.B. „The Common People and the Artist in the 1930s“, „A literary biography of the Late Qing/Republican period woman poet Lü Bicheng (1883-1943)“ und „A New Approach to the Popular Press in China: Gender and Cultural Production, 1904-1937“. Sie hat einen M.A.-Abschluss in Geschichte von der Nankai University in China. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Projekt "Rethinking Trends" (B12) des Clusters.

Sarat Maharaj

Sarat Maharaj

Sarat Maharaj ist in Südafrika zur Zeit der Apartheid geboren und aufgewachsen. Er hat in Großbritannien zu dem Thema „The Dialectic of Modernism and Mass Culture: Studies in Post War British Art“ promoviert. 1980-2005 war er Professor für Kunstgeschichte und -theorie am Goldsmiths' College in London, wo er derzeit als Gastprofessor forscht. Zudem bekleidet er eine Professur für Visuelle Kunst & Wissenssysteme an der Universität Lund/Kunstakademie Malmö, Schweden. Er war der erste Rudolf-Arnheim-Professor der Humboldt-Universität zu Berlin (2001-02) und Research Fellow an der Jan Van Eyck Akademie in Maastricht (1999-2001).
In seiner spezialisierten Forschung und seinen Veröffentlichungen beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Marcel Duchamp, James Joyce und Richard Hamilton. Seine Veröffentlichungen umfassen: Visual Art as Knowledge Production & Non-Knowledge; Textiles, Cultural Translation and the ‘convergence’ of image, sound, movement and consciousness studies. “Knowledge Labs 2005 & 2006“, Haus der Kulturen der Welt, Berlin, mit Liu Sola (New York/Beijing) und mit Kofi Koko (Paris, Benin), ferner „New Media Art“(Banff, Kanada 2007).
Im Mai 2009 leitete er das „Visual Arts Knowledge Lab“ in Toronto. Gemeinsam mit Okwui Enwezor war er Ko-Kurator der „Documenta 11“ (Kassel, 2002). Zusammen mit Richard Hamilton und Ecke Bonk kuratierte er die Ausstellung „Retinal. Optical. Visual. Conceptual on Marcel Duchamp” (Boijmans Van Beuningen, Rotterdam. 2002). Zudem war er Ko-Kurator von  “Farewell to Postcolonialism … Towards a Post-Western Modernity”, 2008, sowie Herausgeber/Kurator von Printed Projects (Dublin) “Querying the Guangzhou Triennial 2008”, Pavillon Republik Irland/Nordirland, Biennale in Venedig, 2009.

Nicholas Mirzoeff

Nicholas Mirzoeff

Nicholas Mirzoeff ist Professor für Medien, Kultur und Kommunikation an der Universität New York. Seine Arbeit konzentriert sich auf visuelle Kultur. In den letzten Jahren hat er sich dabei auf vier Hauptgebiete spezialisiert.
Zum einen hat er sich mit der Genealogie der Visualität als einem Schlüsselbegriff auf diesem Gebiet beschäftigt. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Terminus der postmodernen Theorie; er wurde vielmehr bereits im Zusammenhang mit Generälen der napoleonischen Zeit angewandt, die ein Schlachtfeld, das sie nicht sehen konnten, „visualisierten“. Thomas Carlyle wandte ihn dann auf das Soziale als Ganzes an und verstand unter Visualität eine konservative Strategie, die geeignet war, jegliche Emanzipations- und Befreiungsbewegungen im Namen eines autokratischen Helden abzublocken. Mirzoeffs Buch The Right to Look: A Counterhistory of Visuality erscheint in Kürze bei Duke University Press (2010).
Zum anderen verfasst er Texte und leitet Projekte, die die allgemeine Entwicklung der visuellen Kultur zu einem Forschungsfeld und eine Methodologie fördern. Die zweite, vollständig überarbeitete Auflage seines Buchs An Introduction to Visual Culture ist im Mai 2009 bei Routledge erschienen. Es ist nunmehr durchgehend farbig illustriert und enthält neue Abschnitte über wichtige Begriffe und Bilder.

Darüber hinaus arbeitet er eng mit zeitgenössischen Künstlern/innen zusammen. Kürzlich hat er mit Carl Pope an dem öffentlichen Kunstprojekt „Mind of Cleveland“ in Cleveland, Ohio, und mit Jeremy Deller an „It is What It is: Conversations About Iraq“ im New Museum in New York gearbeitet. Zudem hat er zusammen mit der gemeinnützigen Organisation „Islands First“ ein neues Projekt zur visuellen Kultur des Klimawandels ins Leben gerufen.

Sumathi Ramaswamy

Sumathi Ramaswamy

Sumathi Ramaswamy ist Professorin für Geschichte an der Duke University in Durham, North Carolina. Zuvor war sie Professorin für Geschichte an der University of Michigan in Ann Arbor und Assistant Professor für Geschichte an der University of Pennsylvania, Philadelphia. Sie schloss ihr Studium an der Jawaharlal Nehru University, Neu Delhi, Indien, mit einem M.A. und M.Phil. in Altindischer Geschichte ab. Sie hat einen Master im Fach Anthropology von der University of Pennsylvania und hat an der University of California, Berkeley, in Geschichte promoviert (Ph.D.).
Sie ist Autorin von Passions of the Tongue: Language Devotion in Tamil India, 1891-1970 (University of California Press, 1997) und The Lost Land of Lemuria: Fabulous Geographies, Catastrophic Histories (University of California Press, 2004). Sie hat einen Sammelband mit dem Titel Beyond Appearances? Visual Practices and Ideologies in Modern India herausgegeben (Sage, 2003). Eine neue Monographie, The Goddess and the Nation: Mapping Mother India, erscheint im Frühjahr 2010 bei Duke University Press.
Zur Zeit arbeitet sie an einem Projekt mit dem Titel „Global Itineraries: The Indian Travels of a Worldly Object“. Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin von Tasveer Ghar, einem transnationalen Netzwerk zum Aufbau einer digitalen Datenbank für die populäre visuelle Kultur Südasiens.

Timon Screech

Timon Screech

Timon Screech wurde in Birmingham, Großbritannien, geboren und hat sein Studium in Oriental Studies (Japanisch) in Oxford mit einem B.A. (Hons.) abgeschlossen, bevor er 1991 in Harvard promovierte (Ph.D.). Er hat auch an den Universitäten Genf und Gakushuin studiert. Seit 1991 lehrt er Geschichte der Japanischen Kunst an der SOAS, Universität London, und erhielt 2006 einen Lehrstuhl für Kunstgeschichte. Gegenwärtig ist er auch Permanent Visiting Professor an der Tama Art University in Tokio.

Screech ist Verfasser von über zehn Büchern, die sich mit der visuellen Kultur der Edo-Periode befassen. Die 2. Auflage seiner Dissertation, The Lens Within the Heart: The Western Scientific Gaze and Popular Imagery in Later Edo Japan, 1996 erstmals in Buchform veröffentlicht, ist im Buchhandel erhältlich (Curzon, 2002). Er hat kürzlich Japan Extolled and Decried: Carl Peter Thunberg and the Shogun’s Realm, 1775-1796 (Routledge, 2005) und Secret Memoirs of the Shoguns: Isaac Titsingh and Japan, 1779-1822 (Routledge, 2006) mit Einführungen versehen und herausgegeben. Seine Werke wurden ins Französische, Japanische, Koreanische, Polnische und Rumänische übersetzt. Sein bekanntestes Buch aus dem Bereich der Gender Studies trägt den Titel Sex and the Floating World: Erotic Images in Japan, 1700-1820 (Reaktion Books, 2. Aufl., 2009).

Ajay Sinha

Ajay Sinha

Ajay J. Sinha ist Associate Professor im Programm für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft am Mount Holyoke College, USA. Er hat Stipendien vom National Endowment for the Humanities, der American Philosophical Society, dem American Institute of Indian Studies und dem Mount Holyoke College erhalten. Er ist Autor von Imagining Architects: Creativity in Indian Temple Architecture (Newark, University of Delaware Press/London, Associated University Presses, 2000), hat in Zeitschriften Artikel zur altindischen Sakralarchitektur und zeitgenössischer indischer Kunst veröffentlicht und ist Mitherausgeber eines Sammelbandes mit dem Titel Bollyworld: Popular Indian Cinema through a Transnational Lens mit Essays über den indischen Film (hrsg. mit Raminder Kaur, Neu Delhi/London, Sage Publications, 2005).

Patricia Uberoi

Patricia Uberoi

Patricia Uberoi war als Dozentin und Forscherin im Fach Soziologie an der University of Delhi, der Jawaharlal Nehru University und am Institute of Economic Growth in Delhi tätig. Sie war Direktorin ehrenhalber am Institute of Chinese Studies (Centre for the Study of Developing Societies) in Delhi, wo sie sich auch heute noch mit vergleichenden Studien über Indien und China beschäftigt und derzeit ein Projekt zur regionalen Entwicklung in Nordost-Indien, Südwest-China, Bangladesch und Myanmar leitet.

Dr. Uberoi ist zur Zeit mit der Erforschung von Familie, Verwandtschaft, Heirat und Geschlecht und Aspekten der Populärkultur und Sozialpolitik sowohl im Hinblick auf Indien als auch auf China befasst. Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen zu diesen Themen zählen z.B. Freedom and destiny: Gender, family and popular culture in India (Oxford University Press, 2006), Family, kinship and marriage in India (Hrsg., Oxford University Press, 1993), Social reform, sexuality and the state (Hrsg., Sage Publications, 1996) und Rise of the Asian giants: Dragon-elephant tango (Kolkata, Anthem Press, 2008).
Sie ist Mitherausgeberin von Tradition, pluralism and identity: In honour of T.N. Madan (Sage Publications, 1999), Anthropology in the East: Founders of Indian Sociology and Anthropology (Permanent Black, 2007) und Marriage, Migration and Gender (Sage Publications, 2008). Darüber hinaus war sie Mitherausgeberin der Zeitschrift Contributions to Indian Sociology (1992-2006) und ist Mitglied der Redaktionsleitung mehrerer wissenschaftlicher Fachzeitschriften.
 
  

Mio Wakita

Mio Wakita

Mio Wakita ist Doktorandin in Japanischer Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, wo sie von 2004 bis 2008 auch als Dozentin tätig war. Sie hat einen B.A. in Politikwissenschaft (Keio University, Tokio) und einen M.A. in Westlicher und Ostasiatischer Kunstgeschichte und Japanologie (Universität Bonn).

Roland Wenzlhuemer

Roland Wenzlhuemer

Roland Wenzlhuemer hat Neuere Geschichte und Kommunikationswissenschaften studiert und 2002 an der Universität Salzburg im Fach Geschichte promoviert. 2003 war er zunächst für das Zentrum Moderner Orient in Berlin tätig, bevor er an das Großbritannien-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin wechselte, wo er von 2005 bis 2008 als Dozent und Forscher im Fach Britische Geschichte arbeitete. Im Oktober 2008 trat er seine Stelle am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg an, wo er zur Zeit eine Nachwuchsforschergruppe zum Thema  "Asymmetries in Cultural Information Flows" leitet.

Sein Forschungsinteresse gilt hauptsächlich der Kolonial- und Telekommunikationsgeschichte sowie insbesondere den Schnittstellen zwischen diesen beiden Gebieten.

Catherine Yeh

Catherine Yeh

Catherine Yeh ist Professorin für Chinesisch an der Boston University. Ihr Hauptforschungsinteresse gilt gegenwärtig der chinesischen Unterhaltungskultur im 20. Jahrhundert sowie deren politischen Implikationen und Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Wandel. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören ein Sammelband Performing the 'Nation': Gender Politics in Literature, Theatre and the Visual Arts of China and Japan, 1880-1940 (Hrsg. mit Doris Croissant und Joshua S. Mostow, Brill, 2009) und Shanghai Love: Courtesan, Intellectuals and Entertainment Culture, 1850-1910 (Seattle UWP, 2006). Sie hat soeben ein Buchmanuskript zum chinesischen politischen Roman des frühen 20. Jahrhunderts fertig gestellt und arbeitet zur Zeit an einem Projekt mit dem Arbeitstitel „The Stuff Stars are Made of: Politics, Mass Media, and the Rise of dan Actors during the Republic Era 1910s-1930s“.

Eva Zhang

Eva Zhang

Eva Zhang hat Kunstgeschichte und Japanologie an der Universität Heidelberg studiert. Im Rahmen ihres Master-Studiums hat sie in Japan (u.a. am Zentrum für Japanische Sprache der Universität Tübingen an der Universität Dôshisha, Kyôto) und China (u.a. an der Nankai University, Tianjin) studiert und gearbeitet. Nach ihrem M.A.-Abschluss war sie für mehrere Unternehmen in China und Deutschland tätig.
Seit Oktober 2008 ist sie Stipendiatin des „Graduiertenprogramms für Transkulturelle Forschung“ am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg. In ihrer Dissertation (The European Perceptions of Japan in 16th and 17th Century Illustrated Travelogues and Their Reception in the 18th Century) konzentriert sie sich auf visuelle Traditionen von Illustrationen zu Asien, frühneuzeitliche Netzwerke für transkulturellen Austausch, die Innen- und Außenwahrnehmung unterschiedlicher Kulturen und die Darstellung des „Andersseins“.

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