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Zitate der Direktoren zur Zweiten Förderphase

Der Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ kann seine Arbeit auch in den kommenden fünf Jahren fortsetzen. Am 15. Juni haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat die Entscheidungen in der letzten Runde der Exzellenzinitiative bekannt gegeben. Der Cluster "Asien und Europa" zählt zu den Einrichtungen, die sich in diesem anspruchsvollen Wettbewerb durchsetzen konnten. Die Cluster-Direktoren nahmen zu diesem Erfolg Stellung:

Prof. Madeleine Herren-Oesch: "Wir freuen uns sehr, dass wir die Forschung am Exzellenzcluster ‚Asien und Europa‘ auch in Zukunft fortsetzen können. Vor allem ist dies eine wunderbare Perspektive für unsere über hundert Doktoranden und Masterstudenten, die bei uns ein strukturiertes Studium und eine individuelle Betreuung erhalten. Wir haben in den letzten Jahren mit dem Konzept der Transkulturalität ein Instrument zur Analyse von kulturellen Verflechtungsprozessen entwickelt. Es ist großartig, dass wir dies nachhaltig und dauerhaft an der Universität Heidelberg anbieten können. Das Heidelberg Center for Transcultural Studies ist der ideale Ort für solche Forschungen und soll bereits in den nächsten Monaten gegründet werden."

Prof. Axel Michaels: "Am Exzellenzcluster ‚Asien und Europa‘ erforschen wir, wie unter anderem Ideen, Objekte oder Praktiken zwischen asiatischen und europäischen Kulturen verbreitet werden. In den vergangenen fünf Jahren haben wir uns vor allem darauf konzentriert, in welche Richtungen und unter welchen Bedingungen solche transkulturellen Austauschprozesse verlaufen. Dabei wurde deutlicher, wie viel Asien in Europa und Europa in Asien war und ist. In der zweiten Förderphase möchten wir nun die Dynamiken dieser Transkulturalität näher beleuchten. Asien und Europa werden auch weiterhin im Mittelpunkt unseres wissenschaftlichen Interesses stehen."

Prof. Rudolf G. Wagner: "Unser transkultureller Forschungsansatz hilft, die kulturellen Verstrickungen in unserer globalisierten Welt besser zu verstehen. Indem die Herausforderungen unserer Zeit ebenso wie historische Entwicklungen berücksichtigt werden, möchten wir zu einem feineren Verständnis von Gesellschaften und Kulturen beitragen. Hierfür untersuchen wir beispielsweise die Verbreitung von Medien, den Ausbau der Transport- und Kommunikationswege oder die Fortschritte in der Medizin. Um dieses breite Feld abzudecken, forschen bei uns Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Fachrichtungen."

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